Ausgangssituation
Eine Immobilienverwaltung betreute ein mehrgeschossiges Bürogebäude in München, dessen Haustechnik über die Jahre in getrennten, nicht vernetzten Insellösungen gewachsen war. Beleuchtung, Beschattung und Heizung ließen sich nicht zentral steuern, der Energieverbrauch war schwer nachvollziehbar. Im Zuge eines Mieterwechsels sollten mehrere Etagen modernisiert und die Gebäudetechnik auf einen einheitlichen Stand gebracht werden.
Lösung
Wir planten und installierten eine durchgängige Gebäudeautomation auf Basis von KNX und banden die Anlagen über BACnet an die zentrale Gebäudeleittechnik an. Die Umsetzung erfolgte etagenweise, abgestimmt auf den Bauablauf und die Vermietungssituation, sodass genutzte Bereiche nicht beeinträchtigt wurden.
Technische Details
Beleuchtung, Beschattung und Einzelraumregelung der Heizung wurden über KNX zusammengeführt und in Zeit-, Präsenz- und Szenensteuerungen abgebildet. Die Datenpunkte wurden über eine BACnet-Schnittstelle in die Gebäudeleittechnik integriert, sodass Betriebszustände zentral visualisiert und Störungen frühzeitig erkannt werden. Die Elektroinstallation wurde nach DIN VDE 0100 ausgeführt und dokumentiert.
Ergebnis
Die Immobilienverwaltung kann die Gebäudetechnik seitdem zentral überwachen und steuern. Beleuchtung und Beschattung arbeiten bedarfsgerecht, die Einzelraumregelung sorgt für mehr Komfort in den Mietflächen. Die einheitliche Automation schafft die Grundlage für ein transparentes Energiemanagement und erleichtert künftige Mieterausbauten.