Ausgangssituation
Ein Gewerbebetrieb im Raum Freising stellte seinen Firmenfuhrpark schrittweise auf Elektrofahrzeuge um und benötigte dafür eine belastbare Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsgelände. Der vorhandene Hausanschluss war nicht darauf ausgelegt, mehrere Fahrzeuge gleichzeitig mit voller Leistung zu laden. Gefordert war eine Lösung, die sich mit dem wachsenden Fuhrpark erweitern lässt, ohne den Netzanschluss zu überlasten.
Lösung
Wir erstellten ein Ladekonzept mit dynamischem Lastmanagement, das die verfügbare Anschlussleistung intelligent auf die aktiven Ladepunkte verteilt. Die Ladepunkte wurden so ausgelegt, dass der Betrieb weitere Wallboxen und Ladesäulen später ohne grundlegende Umbauten ergänzen kann.
Technische Details
Installiert wurden mehrere Ladepunkte mit einem zentralen, dynamischen Lastmanagement, das die Ladeleistung an die aktuelle Gebäudelast anpasst. Die Anbindung erfolgte über eine eigene Unterverteilung mit den erforderlichen Schutz- und Fehlerstromschutzeinrichtungen nach DIN VDE 0100. Die Ladepunkte sind für Abrechnung und Betriebsdatenerfassung vorbereitet; die Anlage wurde im Rahmen der Inbetriebnahme geprüft und dokumentiert.
Ergebnis
Der Betrieb verfügt über eine zukunftssichere Ladeinfrastruktur, die mit dem Fuhrpark mitwachsen kann. Durch das Lastmanagement laufen mehrere Ladevorgänge parallel, ohne den Netzanschluss zu überlasten oder eine kostspielige Anschlusserweiterung nötig zu machen.